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Über Lepra: Früherkennung ist essentiell. Lepra ist heilbar.


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Über Lepra in Nepal

Momentan gehört Nepal zu den am stärksten von Lepra heimgesuchten Ländern. Den jüngsten WHO Erhebungen zufolge gab es im Jahr 2011 in Nepal 3.184 neuinfizierte Leprakranke. Das stellt im Vergleich zu 2006 eine Halbierung der Neuinfizierungen und somit einen großen Fortschritt in der Leprabekämpfung in Nepal dar. Dennoch ist Nepal weiterhin eines der Länder, das das Ziel der Eliminierung der Krankheit nicht erreicht hat.

 

Ursachen von Lepra

Lepra ist eine bakterielle Infektionskrankheit mit chronischem Verlauf. Sie kann Menschen befallen, deren Immunsystem geschwächt ist, die unterernährt oder chronisch krank sind, die in beengten, unhygienischen Verhältnissen leben. Sie ist daher eine Krankheit der Armut.

 

Verlauf der Krankheit

Das Mycobakterium leprae greift Haut und Nerven an, zunächst erkennbar durch rote und helle Flecken am Körper. Im weiteren Verlauf können Nerven im Gesicht und an Armen und Beinen absterben. Die Folgen sind Gesichtslähmungen, Krallenfinger und –zehen sowie ein eingefallenes Nasenbein, das sogenannte „Löwengesicht“. Aufgrund der Gefühllosigkeit in den erkrankten Gliedmaßen nehmen die Infizierten Verletzungen nicht wahr. So führen Entzündungen zur Vereiterung, die die Knochen befallen und nur noch durch Amputationen gestoppt werden können.

 

Soziale Folgen der Lepra

Aus Angst vor Ansteckung werden Leprakranke aus ihrer Familie und ihren Dörfern „ausgesetzt“ (Lepra = Aussatz). Selbst die Ärzte wissen zu wenig über Lepra. Die Erkrankten leben dann in Unterschlüpfen vor den Dörfern oder in Tempelanlagen. Ohne Obdach, Versorgung und Einkommen bleibt ihnen meist nur das Betteln.

 

Leprabehandlung

Wenn Erkrankte beim Auftreten erster Hautveränderungen behandelt werden, können sie ohne zurückbleibende Schäden geheilt werden. Die Behandlung erfolgt über eine mehrschichtige medizinische Therapie, die oft langwierig und zum Teil schmerzhaft ist. Sind allerdings schon die Nerven betroffen, können Sekundärinfektionen den Körper immer wieder befallen. Deshalb müssen ehemalige Leprakranke unbedingt täglich medizinisch versorgt werden, was aufwendig und kostspielig ist.

 

Über Lepra in der Öffentlichkeit

Lepra gehört laut WHO zu den “vernachlässigten Krankheiten”. Anders als die großen Tropenkrankheiten wie Malaria ist ihre Ausbreitung sehr viel geringer. Dadurch erfährt Lepra nur geringe öffentliche Aufmerksamkeit und es stehen nur unzureichend finanzielle Mittel für die Forschung, Behandlung und endgültige Ausrottung der Erkrankung zur Verfügung.

 

 

Partner

Um unserem Ziel der „Hilfe zur Selbsthilfe“ gerecht zu werden, haben wir die Projektarbeit in Nepal mittlerweile an eine nepalesische Organisation abgegeben: Mit NEW SADLE (New Skills and Development Learning Experience) arbeiten wir bereits seit dem Jahr 2000 vertrauensvoll und erfolgreich zusammen. NEW SADLE

AKAR

AKAR

AKAR wurde 1994, nur wenige Jahre im nach Gründung von Nepra e.V., gegründet. Matthias Mack, der in einem Weltladen arbeitete wollte die Produkte aus dem Rehabilitationsprojekt verkaufen. Heute importiert und vertreibt AKAR Produkte verschiedener nepalischer Fairhandelsproduzenten für Weltläden in Deutschland und Österreich.
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Karma Fair Tade (KFT) handelt deutschlandweit mit fair produzierten Produkten aus Nepal. Zunächst ausschließlich auf den Verkauf der Waren aus unserem Projekt konzentriert, arbeitet KFT heute auch mit anderen sozialen Produktionsstätten zusammen. Gegründet wurde das Unternehmen von den Nepra-Mitgliedern Hans-Joachim und Edith Malzer, die eine sehr aktive und wichtige Rolle in unserer Vereinsarbeit und -organisation spielen. KARMA FAIR TRADE
Henkalaya Reisen organisiert seit 1993 Kleingruppen und Individualreisen nach Asien, Afrika und Südamerika, die auf die ganz persönlichen Bedürfnisse der Reisenden abgestimmt werden. Henkalaya ist seit vielen Jahren ein treuer Partner und Unterstützer von Nepra e.V.. HENKALAYA
Die Gesellschaft für Leprakunde e.V. erforscht und dokumentiert die Leprageschichte. Sie erfasst in Archiven, Museen, Forschungsinstituten, bei Heimat- und Geschichtsvereinen, Leprahilfsorganisationen unter anderem Dokumente, Archivalien, Berichte, Bilder, Bücher usw. zur Auswertung und macht sie in den Räumen des Lepramuseums Münster für die Öffentlichkeit zugänglich. GESELLSCHAFT FÜR LEPRAKUNDE

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