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Wir helfen Nepal durch die Corona-Krise und bitten um Ihre Spenden!

Thamel während CoronaMenschenleere Straßen in Thamel | Foto von Kanhaiya Rajbhandarai

Um weiter die Menschen in diesem armen Land in der Krise unterstützen zu können, bitten wir Sie um Spenden unter dem Stichwort „Corona-Hilfe“ auf unser Spendenkonto bei der GLS Bank (IBAN DE21 4306 0967 6034 8826 00). VIELEN DANK!

*** Update 2. Juni 2020: 1811 bestätigte Fälle, acht Todesfälle - Nepals Covid-19-Fälle stiegen zuletzt stark an. Deshalb wurde auch der Lockdown noch einmal vorerst bis zum 14. Juni verlängert. Der Flughafen bleibt bis mindestens Ende Juni geschlossen. Bitte helft uns, unseren Freunden in Nepal durch die Krise zu begleiten und unterstützt mit einer Spende. #danke 

*** Update 15. Mai 2020: In Nepal wurden 258 Covid-19-Fälle gemeldet. Der Lockdown wurde vorerst bis zum 18. Mai verlängert, alle nationalen und internationalen Flüge bis 31. Mai gestrichen. ***

*** Update 4. Mai  2020: Die 2. Phase der Soforthilfemaßnahmen ist abgeschlossen. Der Nepra e.V. hat IDEA Nepal finanziell dabei unterstützt, Lebensmittelpakete an Leprabetroffene zu verteilen. Damit wurden insgesamt 160 Familien in Kathmandu und auf dem Land unterstützt.

Leprabetroffene Menschen in Nepal sind aufgrund der seit 20 Tagen andauernden strengen Ausgangssperren zur Bekämpfung des Corona-Virus besonders stark gefährdet. Aufgrund ihrer Erkrankung und der damit verbundenen sozialen Ausgrenzung gehören sie zu der ärmsten Bevölkerungsgruppe Nepals. Diese sind meist auf ihre täglichen Einnahmen zum Überleben angewiesen und haben keinerlei finanziellen Reserven. Hinzu kommt die körperliche Verwundbarkeit der Betroffenen. Lepra ist eine chronische Erkrankung, die das Immunsystem dauerhaft schwächt und anfällig für Infektionen jeder Art macht. Bei vielen Betroffenen ist zudem eine kontinuierliche und professionelle Wundversorgung erforderlich, die in der aktuellen Krise nicht sichergestellt werden kann.

In dieser Woche wurde in Nepal der Lockdown um weitere zwei Wochen, bis zum 27.4 verlängert. Die Hilfsorganisation Nepra e.V. hat mit Hilfe der nepalesischen Partnerorganisationen IDEA Nepal erste Soforthilfemaßnahmen gestartet und an 70 Betroffene und ihre Familien im Kathmandu-Tal Grundnahrungsmittel wie Reis, Linsen, Mehl, Kartoffeln, Öl, Salz und Zwiebeln sowie Seife verteilt. In den kommenden Tagen werden weitere 70 Familien in entlegenen Gebieten versorgt. Die Verteilung wird von den Provinz-Komitees, die IDEA im ganzen Land etabliert hat, organisiert und durchgeführt.

In Nepal sind laut offiziellen Angaben aktuell nur 16 Menschen an COVID-19 erkrankt. Das Land ist aber aufgrund seiner geopolitischen Lage zwischen China, dem Ursprungsland der Pandemie im Norden, und Indien im Süden des Landes, besonders gefährdet. Viele Nepalesen befinden sich als Wanderarbeiter aktuell in Indien, wo sie aufgrund des dortigen Lockdowns arbeits- und meist auch obdachlos geworden sind und sich nun zu Fuß auf den Weg in ihr Heimatland machen. Besonders groß ist aktuell die Furcht, dass Covid-19 auch auf Nepal überschwappt.